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Traumberufe: Die Ausbildung an einer Journalistenschule

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Die Kunst des Schreibens wird leider nicht jedem Menschen in die Wiege gelegt. Auch wenn viele Schreibwillige sich wünschen, stets die passenden Worte zu finden, so hapert es dennoch oftmals am Wortschatz, an der Synonymvielfalt, an Gedankenanstößen und am strukturellen Aufbau. Wer jedoch die Feder nicht niederlegen möchte und sich professionell weiterbilden will, der kann mithilfe einer Journalistenschule dem Traum einige Schritte näherkommen.

Der Weg zum Erfolg

Dennoch fragen sich viele Schreiber-Lehrlinge, welche Möglichkeiten und Wege eine Journalistenschule für die einzelnen Schüler bereithalten kann.

Der Pfad zwischen Theorie und Praxis ist natürlich hart und steinig. Es sind nicht nur die Themen Wirtschaft, Kunst, Stars und Sternchen, Politik und weltlichen Geschehnissen, die es in Worte zu fassen gilt – vielmehr soll ein sinnvoller Text verfasst werden, der neben einem Anfang und einem Ende auch einen knackigen Inhalt und Mehrwert bieten soll.

Neben dem Wunsch zu schreiben und dem Leser die Welt der interessanten Neuigkeiten näherzubringen, ist allerdings oftmals schon die Aufnahme an einer Journalistenschule die erste Hürde, die es zu nehmen gilt. Der Beruf des Journalisten gilt als äußerst begehrt, ist das Ansehen in der Gesellschaft hoch, das Ausbildungskonzept mannigfaltig und die Mischung aus Theorie und Praxis vielfältig. Daher ist es kaum verwunderlich, dass viele Journalistenschulen gnadenlos überfüllt sind. Zumeist werden nur Kandidaten genommen, die mit überdurchschnittlichen Qualifikationen vorstellig werden.

Ist hingegen die Aufnahme bewilligt, so erlernen Schreiblehrlinge alle notwendigen Basics, erhalten Ansprechpartner, die ihnen mit Rat und Tat beiseite stehen, und erlangen eine solide Ausbildung, um sich in späterer Zeit in der Welt der Journalisten und Redakteure zu etablieren.

Alternativen, die durchaus erstrebenswert sind

Alternativ zur Journalistenschule können Interessierte darüber hinaus ein Studium oder ein Volontariat anstreben. Ebenso wie eine Berufsausbildung ist beispielsweise das Volontariat der Journalistenpraxis recht nah und bietet nützliche Möglichkeiten, das Handwerk von der Pike auf zu erlernen. Unschlagbarer Vorteil: Der Anfänger darf gleich zu Beginn schreiben und lernt den Alltag in den Redaktionen kennen. Je nach Verlag oder Sender kann die Ausbildung im „Volo“ (wie es umgangssprachlich gern bezeichnet wird) zwischen 18 und 36 Monaten andauern.

Wie das Sprichwort besagt, führen also viele Wege nach Rom bzw. zum Journalistenberuf und der Einstieg in den Journalismus kann unterschiedlich angegangen werden. Die Ausbildung selbst ist sicherlich auf den verschiedenen Ebenen nicht immer ganz einfach, dennoch sind die vielfältigen Erfahrungswerte unbezahlbar, die später in einen Job mit enormen Erfolgsaussichten münden können.

Bildquelle: pixabay.com; Public Domain CC0