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Ausbildung zur Hebamme

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Eine Geburt ist eine wunderbare Sache und es gibt kaum ein größeres Glück als ein kleiner Erdenbürger, der das Licht der Welt erblickt. Wer dies jeden Tag regelmäßig erleben möchte, für den ist der Beruf der Hebamme beziehungsweise des Entbindungshelfers ein schönes Ziel. Um dieses Ziel zu erreichen, sind bestimmte Vorrausetzungen nötig wie zum Beispiel die Vollendung des 17. Lebensjahres und ein guter mittlerer Bildungsabschluss. Mitunter ist diese Ausbildung auch mit einem sehr guten Hauptschulabschluss möglich. Hier sollte man sich dann einfach nach den Möglichkeiten einmal umsehen.

In Deutschland gibt es circa 60 Hebammenschulen, an denen sich eine große Anzahl an Bewerbungen einfindet. Um hier wirklich einen Platz zu bekommen, ist es wichtig eine ausdrucksstarke Bewerbung zu schreiben. Weitere Auswahlkriterien sind zum Beispiel die gesundheitliche Verfassung, ebenso wie die psychische Belastbarkeit des Bewerbers. Eigenschaften wie Geduld, Verantwortungsbewusstsein und Ruhe stellen ebenfalls eine gute Eignung für die Ausbildung zur Hebamme dar.

Wer schon im Vorfeld ein Praktikum bei einer Hebamme abgelegt hat, kann seine Chance auf eine Aufnahme deutlich erhöhen. Der überwiegende Teil, der diese Ausbildung antritt, sind Frauen. Die dreijährige Ausbildung gliedert sich in theoretische Unterrichtsstunden und fast doppelt so viele praktische Stunden. Letztere werden in verschiedenen medizinischen Stationen wie der Entbindungsstation, der Wöchnerinnenstation oder auch dem Operationssaal abgelegt. Am Ende der Ausbildung steht die Prüfung, die sich in drei Teile gliedert: schriftlich, praktisch und mündlich. Nach bestandener Ausbildung zur staatlich geprüften Hebamme oder zum Entbindungshelfer wurden alle Kenntnisse vermittelt, um eine Schwangere vor, während und nach der Schwangerschaft auf bestmögliche Weise zu betreuen. Hierbei spielt auch das Erkennen von Komplikation eine wichtige Rolle. Wird nach der Ausbildung zur Hebamme noch ein Externat absolviert, das sich aus einem mehrere Wochen andauernden Seminar zusammensetzt, ist die Hebamme in der Lage ihre eigene Praxis zu eröffnen. Diesen Weg gehen viele, die ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen haben. Die andere Variante wäre eine Anstellung im Kranken- oder Geburtshaus.

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