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Was sind die Aufgaben von Brokern und Börsenmaklern?

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Jemand, der an der Börse mit Wertpapieren unterschiedlicher Art handelt, wird in der Fachsprache als Broker oder auch als Börsenmakler bezeichnet. Jedoch ist mit diesen beiden Begrifflichkeiten nicht immer auch das Gleiche gemeint. Während der Börsenmakler im eigenen Auftrag handelt, wird der Broker von einem Anleger beauftragt, sinnvoll in Aktien oder binäre Optionen zu investieren und diese bei einem zu erwartenden Verlust gewinnbringend weiter zu verkaufen. Die Beauftragung eines Brokers eignet sich vor allem für Personen, die zwar aktiv in den Handel mit Wertpapieren einsteigen möchten, sich jedoch damit nicht so gut auskennen oder zu wenig Zeit haben, um sich selbst darum zu kümmern. Die Arbeit des Börsenhändlers ist keine Tätigkeit, die eben nebenbei ausgeübt werden kann. Fragt man einen Börsenmakler, dann wird dieser immer sagen, dass der Wertpapierhandel ein Fulltime-Job ist. Die Kursbewegungen an den Märkten, nicht nur die der eigenen Wertpapiere, müssen stetig beobachtet werden. Bei Kursschwankungen muss der Trader entsprechend reagieren. Oftmals vergehen nur Minuten und aus einem gewinnversprechenden Wertpapier wird eine wertlose Aktie, wenn diese nicht rechtzeitig weiterverkauft wird.


Seit dem Jahr 2008 können Privatanleger ihr Geld in sogenannte Binäre Optionen investieren. Das Prinzip: Anleger spekulieren auf Kursverläufe von Aktien, Börsenindizes, Rohstoffen oder Währungen innerhalb einer definierten Optionslaufzeit. Gesetzt wird sowohl auf positive als auch negative Trends. 


Beobachten, analysieren und handeln

Das Aufgabenfeld von Brokern und Börsenmaklern teilt sich also maßgeblich in drei Bereiche ein. Zum einen muss der weltweite Börsenmarkt beobachtet werden. Handelt der Broker zum Beispiel mit Rohstoffen, dann gilt es, die Rohstoffpreise genauer zu beobachten. Wird mit Edelmetallen, wie Gold oder Silber gehandelt, dann sind diese Märkte stets im Auge zu behalten. Dann sollten natürlich Börsennachrichten gelesen werden. Oftmals gibt es auch Trends, auf welche hingewiesen wird. Diese können dann zwar eintreten, müssen es aber nicht. Aus diesem Grund ist das Trading auch immer spekulativ. Jemand, der den Markt jedoch nicht nur gut kennt, sondern diesen auch regelmäßig studiert, weiß, wie er derartige Meldungen einzuschätzen muss.

Die zweite Aufgabe von Brokern und Börsenmaklern ist die Investition in Wertpapiere. Handelt der Börsenmakler ausschließlich im eigenen Interesse, handeln Broker im Interesse ihrer Kunden.

Wurden beispielsweise Aktien oder Optionen erworben, dann gilt es, diese zu beobachten und den Kurs im Blick zu behalten. Stellen sich Kursschwankungen ein, dann werden Broker und Börsenmakler zum Verkäufer. Die Wertpapiere werden dann weiterverkauft, um das Verlustrisiko, auch der Kunden, in Grenzen zu halten. Verfügen Broker und Börsenmakler über entsprechendes Fachwissen und nehmen sich die Zeit für einen erfolgsorientierten Wertpapierhandel, dann steht hohen Gewinnen in der Regel nichts mehr im Wege.

Bildquelle: Urheber: Dontworry; CC