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5 Strategien für eine erfolgreiche Jobsuche im Ausland

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Für Berufsanfänger, Hochschulabsolventen oder Schüler ist ein Auslandspraktikum ein wichtiger Meilenstein für die berufliche Karriere. Ob Auswanderer oder Bachpacker – immer mehr Menschen suchen nach Jobs in einem anderen Land. Doch für die Arbeitssuche im Ausland müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Wer den gewünschten Traumjob ergattern will, sollte seine persönlichen Stärken und Fähigkeiten ins beste Licht rücken. Experten unterstützen Jobsucher mit Tipps, damit die Bewerbung nicht im Papierkorb landet.

5 Strategien für eine erfolgreiche Jobsuche im Ausland werden nachfolgend aufgezeigt.

Bewerbungsunterlagen an die Landesvorgaben anpassen

In Deutschland landen in der Regel stets prall gefüllte Bewerbungsmappen auf dem Tisch der Personalabteilungen. In englischsprachigen Ländern wiederum sind zwei Dokumente schon ausreichend.

Für Bewerbungen in Australien, Großbritannien oder in den USA genügen Anschreiben (Covering Letter) und Lebenslauf (Curricculm Vitae). Schulzeugnisse, Arbeitszeugnisse und Hochschulabschlüsse kommen nicht in die Mappe. Die Bewerbung sollte natürlich in englischer Sprache verfasst werden.

Der Lebenslauf darf gerne über mehrere nummerierte Seiten gehen; das Anschreiben dagegen sollte kurz, prägnant und informativ sein.

Tipp: Als Grußformel am Ende der Bewerbung ist „Yours sincerely“ besser geeignet als „Best regards“.

Spezielle Auslands-Jobbörsen nutzen

Im Gewusel der Stellenanzeigen gehen viele Arbeitsangebote aus dem Ausland unter. Einfacher ist die Suche über spezielle Auslands-Jobbörsen, die nach Ländern und Städten sortiert sind. Mit gezielten Angaben, wie Auslandspraktikum Melbourne, Stadt Zürich Jobs oder Job auf Zeit Neuseeland, lässt sich die Vielfalt der Stellenangebote enorm eingrenzen. Wer beispielsweise in der Schweiz ein Auslandspraktikum absolvieren will, der kann nach Unternehmen, Kanton, Stadt oder Jobtitel suchen.

Souveräne Werbung für die eigene Person

Eine Bewerbung für ein Auslandspraktikum kann mit einem Verkauf verglichen werden. Souveräne Werbung für die eigene Person erzeugt beim Personaler Aufmerksamkeit und Interesse. Bescheidenheit ist eine feine Sache, doch in einer Bewerbung sollten die persönlichen Stärken selbstbewusst dargestellt werden. In den USA beispielsweise dürfen Anschreiben gerne mit leichten Übertreibungen gespickt sein. In Australien oder in der Schweiz hingegen führen Beschönigungen der eigenen Fähigkeiten selten zum Erfolg. Seriosität, Zurückhaltung und Fakten kommen hier besser an.

Sprünge im Lebenslauf geschickt kaschieren

Doch nicht jeder Bewerber kann ein lückenloses Schul- oder Arbeitsleben vorweisen. Sprünge im Lebenslauf lassen sich bei Bewerbungen für Auslandsjobs jedoch geschickt kaschieren. Wer zeitweise gar nicht gearbeitet hat oder eine bunte Palette an Arbeitgebern vorweisen kann, der sollte grundsätzlich die beste Qualifikation an den Anfang stellen und alle weiteren funktionell nach unten geordnet angeben. Ein kurzer Satz zu jeder Arbeitsstelle mit Nennung des Abschlusses oder der erlangten Qualifikation stellt einen Bezug her. Zu guter Letzt werden die Bewerbungsunterlagen korrekt verpackt und auf den Weg gebracht. Mit ein bisschen Glück flattert bald Post mit einer Zusage vom Schweizer Gastronom oder vom australischen Farmer ins Haus.

Bildquelle: pixabay.com; Public Domain CC0