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Der Job Industriemeister Fachrichtung Metall kurz vorgestellt

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Der Beruf des Industriemeisters in der Fachrichtung Metall zählt zu den beliebtesten Fortbildungen, die von der Industrie- und Handelskammer angeboten und gern ergriffen werden. In diesem Job übernimmt der Arbeitnehmer vor allem Führungsaufgaben und er arbeitet zumeist im Metall verarbeitenden Gewerbe.

Um jedoch als Industriemeister tätig werden zu können oder um eine entsprechende Fortbildung zu absolvieren, muss der Interessent verschiedene Voraussetzungen mitbringen. So sollte er nicht nur über entsprechende Berufserfahrung verfügen, er muss auch eine abgeschlossene Berufsausbildung vorweisen können. Diese sollte sich mit dem Fachgebiet Metallverarbeitung beschäftigt haben.

Wer zum Beispiel eine Ausbildung zum Industriemechaniker abgeschlossen hat, der erfüllt die Voraussetzungen für die Teilnahme an der beruflichen Weiterbildung. Was die vorzuweisende Berufserfahrung im Metallgewerbe angeht, so muss der zukünftige Industriemeister bereits zwei Jahre in diesem Bereich tätig gewesen sein. Wer hingegen eine sehr lange Berufserfahrung mitbringt, der kann die anerkannte Fortbildung auch übergehen, erhält jedoch trotzdem das Zertifikat zum geprüften Industriemeister im Fachbereich Metall. Bevor das letztendliche Zertifikat in der Fortbildung erworben wird, sollte der Lernende an einem Vorbereitungslehrgang teilnehmen. Dieser dauert in der Regel sechs bis zwölf Monate und kann auch berufsbegleitend absolviert werden. Flexibilität schafft die Fortbildung ebenfalls, da das Zertifikat auch in einem Fernstudium erworben werden kann.

Lernziele und Lerninhalte

Wie bereits erwähnt, übernehmen Industriemeister in der Fachrichtung Metall in einem Unternehmen sehr verantwortungsvolle Aufgaben. So realisieren sie eigenverantwortlich die Steuerung von technischen Prozessen und müssen sich auch in der Mitarbeiterführung beweisen.

Sie tauchen in der Ausbildung und später im Berufsleben in verschiedene Bereiche ein. So arbeiten sie zum Beispiel im Bereich Feuerverzinkung.

Während der Weiterbildung erlernt der Auszubildende allerdings nicht nur, wie er Führungsqualitäten entwickeln kann, er beschäftigt sich auch mit der Fertigungs- und Montagetechnik im Metallbereich. Die Fortbildung zum Industriemeister in der Fachrichtung Metall kombiniert also sowohl theoretische als auch praktische Aspekte. Praktisch sind all die technischen Komponenten, die einen wesentlichen Teil der Lerninhalte ausmachen. Andererseits taucht der Auszubildende aber auch in die Bereiche Betriebswirtschaftslehre, Personalwesen und Management ein.

Der vielversprechende Lehrgang der IHK verspricht in jedem Fall nicht nur abwechslungsreiche Aufgaben im Berufsleben. Er kann auch eine fundierte Basis für weitere Fortbildungen sein. So berechtigt er beispielsweise, je nach Bundesland und Regelwerk der IHK, auch zu einem Teilzeitstudium im Maschinenbau, welches berufsbegleitend aufgenommen werden kann. Wird die Fortbildung berufsbegleitend absolviert, so muss mit dem Arbeitgeber individuell abgestimmt werden, ob dieser sich an der Kostenübernahme beteiligt. Für alle, die den Lehrgang der IHK aus der Arbeitslosigkeit heraus belegen möchten, kann eine finanzielle Förderung von der Bundesagentur für Arbeit in Anspruch genommen werden.

Bildquelle: pixabay.com; Public Domain CC0